Über mich

Foto: Regula Bearth, ZHdK

Als Kunstwissenschaftlerin engagiere ich mich im Hochschulumfeld für die aktive Gestaltung unserer heutigen Kultur der Digitalität. Es ist mir ein Anliegen, insbesondere den mit der Digitalisierung einhergehenden Kulturwandel aktiv und kritisch mit konkreten Beiträgen zu unterstützen.

An der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bin ich seit Januar 2018 als Vorsitzende des Digitalrats der ZHdK tätig. Die ZHdK sieht Digitalisierung als wichtiges strategisches Feld und geht die mit dem digitalen Wandel verbundenen Aufgaben auf verschiedenen Ebenen an. So ist der Digitalrat ein Expertengremium aus Mitgliedern der ZHdK. Er berät die Hochschulleitung strategisch zu Themen der Digitalisierung, und zwar auf der Grundlage von Praxiserfahrungen und Reflexionswissen aus allen Bereichen der Hochschule.

In dieser Rolle vertrete ich die ZHdK auch in externen Netzwerken. So trage ich seit November 2017 zum Aufbau der Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen (DIZH) bei. Mit der DIZH verbinden sich die vier kantonalen Hochschulen für 10 Jahre projektbezogen in Forschung, Innovation und Bildung. Seit dem Start der DIZH im April 2020 bringe ich mich als Mitglied des Management Boards ein; zugleich bin ich für die interne Gesamtkoordination der Aktivitäten der ZHdK bei der DIZH zuständig.

Ebenfalls seit Januar 2018 leite ich das Programm Digitales Wissen. Dieses initiiert und realisiert Projekte im Bereich der digitalen Wissenskultur und zielt damit auf die Etablierung einer offenen und internetgestützten Kultur des Wissens an der ZHdK ab. So unterstützt das Programm die Transformation der ZHdK hin zu Open Science und setzt die Publikationsstrategie der ZHdK um. Mein Wissen in diesem Bereich bringe ich seit Dezember 2020 als Expertin im Reviewers Pool des Programms Open Science von swissuniversities ein.

Seit Juli 2021 amte ich Mitglied des Hochschulrats der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG). An der HfG studierte ich ab 1992 Kunstwissenschaft und Medientheorie. An dieser Reformhochschule war die Verschränkung von Theorie und Praxis und die Arbeit in interdisziplinären Kontexten Programm. Seither setze ich mich in dieser Weise für die Verwendung von digitalen Informations- und Medientechniken in den Künsten, im Design und in der Architektur ein. In Lehre, Forschung und Projektarbeit an deutschen und Schweizer Hochschulen waren der Virtuelle Hochschulverbund Karlsruhe (ViKAR) (1998–2001), die ETH Zürich / Lehrstuhl für CAAD (2001-2007) und die HGKZ / ZHdK (2001 bis heute) wichtige Stationen; ergänzt durch kürzere Vorhaben an der Universität Zürich und der Leuphana Universität Lüneburg.